Unser Lieblings-Trailrunningschuh von Merrell ist wohl die Agility Peak-Serie. Nachdem der Agility Peak 5 so gut ankam, gab es einige Aktualisierungen, und jetzt ist der Agility Peak 6 auf dem Markt.
Verfeinerte Passform (hinten auch etwas schmaler)
Weniger sperrig als die 5
Schöneres Oberteil
Inhaltsverzeichnis
Was wurde am Merrell Agility Peak 6 verbessert?
Der Merrell Agilitätsgipfel Der Agility Peak 6 ist kein komplett neuer Schuh. Merrell hat in erster Linie versucht, die Stärken des Agility Peak 5 beizubehalten, den Schuh aber praktischer und flexibler zu gestalten.
Das merkt man besonders bei langen Trails und technisch anspruchsvollen Abschnitten.
Die größte Verbesserung: ein weniger träges Fahrgefühl
Der Agility Peak 5 war bekannt als:
- komfortabel
- stabil
- vertrauenswürdig
Aber auch:
- ziemlich fest unter den Füßen
- etwas steif in der Bewegung
- weniger präzise auf technischen Pfaden
Der Agility Peak 6 fühlt sich im Schuh deutlich geschmeidiger an.
Nicht plötzlich leicht oder minimalistisch, aber:
- einfacher einzureichen
- sanfter abrollen
- weniger „blockartig“ bei Tempowechseln
Insbesondere zu folgenden Themen:
- Singletrails
- technische Abfahrten
- gewundene Pfade
Man merkt den Unterschied sofort.
Die Passform ist optimiert
Der Agility Peak 5 hatte eine eher lockere Passform.
Das hat gut funktioniert für:
- breite Füße
- Ultras
- Wander- und Laufnutzung
Weniger gut geeignet für Läufer, die mehr Kontrolle wünschten.
Beim Agility Peak 6 verbesserte Merrell den Lockdown:
- Der Mittelfußbereich passt besser
- Die Ferse sitzt stabiler
- weniger Verschiebungen in technischen Abschnitten
Wichtig: Im Vergleich zu vielen anderen Trailbike-Modellen ist es nach wie vor relativ komfortabel und geräumig. Merrell hat es nicht plötzlich schmaler gemacht.
Wo ich beim Agility Peak 5 war Fersenfixierung wirklich nötig, das ist bei der 6 nicht erforderlich.
Der Schuh läuft geschmeidiger
Dies ist wahrscheinlich das am meisten unterschätzte Update.
Die Geometrie des Agility Peak 6 wirkt moderner:
- Der Übergang von der Landung zum Start verläuft reibungsloser.
- weniger „flaches“ Gefühl unter dem Vorderfuß
- effizientere Handhabung auf langen Strecken
Beim Modell 5 musste man sich manchmal etwas mehr anstrengen, um das Tempo zu halten. Das Modell 6 fühlt sich energieeffizienter an, insbesondere nach mehreren Stunden Laufen.
Das macht ihn besser geeignet für:
- Ultras
- lange Trainingstage
- durchgehend begehbare Wege
Mehr Kontrolle auf technischen Trails
Die Agility Peak-Serie bleibt eine Maximalist Trailrunningschuh. Daher wird er nie so direkt lenken wie ein flacher technischer Schuh.
Die 6 fühlt sich aber kontrollierter an.
Hauptsächlich:
- bei Abstiegen
- auf felsigem Boden
- bei schnellen Richtungswechseln
Ist der Schuh stabiler, ohne sich dabei so „panzerähnlich“ anzufühlen wie der 5er manchmal?
Was sich eigentlich nicht verändert hat
Was uns gar nicht gefällt, ist, wenn eine Marke ein gutes Schuhmodell komplett überarbeitet und fast ein neues auf den Markt bringt. Denn was gut ist, sollte man so lassen, wie es ist. Deshalb ist so vieles beim Alten geblieben.
Griffigkeit: Es hat sich wenig geändert, und das ist in Ordnung
Merrell verwendet beispielsweise wieder Vibram. MegaGrip. Definitiv der aktuelle Marktstandard.
Das war bereits eine der größten Stärken des Agility Peak 5:
- viel Vertrauen in nasse Steine
- guter Schlammgriff
- starke Nachhaltigkeit
Der Agility Peak 6 baut darauf auf, aber eine große Revolution gibt es hier nicht. Das ist eigentlich positiv: Der Grip des Vorgängermodells musste nicht unbedingt verbessert werden.
Es bleibt ein ziemlich großer Trailrunningschuh
Der Agility Peak 6 wirkt ausgereifter, aber dennoch:
- aufgebaut
- fest gedämpft
- Fokus auf Komfort und Schutz
Wer einen verspielten Laufschuh sucht, dem dürfte dieses Modell wahrscheinlich immer noch zu viel sein.
Der Schaumstoff ist angenehm, nicht explosiv.
Der Dämpfung Gefühle:
- stabil
- Schutz
- langanhaltender Komfort
Aber nicht übermäßig energisch oder aggressiv schnell.
Das passt auch zum Charakter des Schuhs.
Für wen sind die Verbesserungen besonders interessant?
Das Update des Agility Peak 6 ist besonders interessant für Trailrunner, die:
- Die 5 war mir etwas zu langsam.
- Ich möchte mehr Präzision
- technische Trails laufen
- Kombination von Ultra-Distanzen mit schnelleren Abschnitten
- Ich suche nach einem ruhigeren Fahrgefühl, ohne dabei an Stabilität einzubüßen.
Laufen Sie hauptsächlich auf ruhigen, langen Trails oder Wanderungen und sind Sie mit dem Agility Peak 5 zufrieden? Dann werden Sie die Unterschiede bemerken, aber wahrscheinlich nicht als lebensverändernd empfinden.
Endgültiges Urteil
Der Merrell Agility Peak 6 fühlt sich an wie eine reifere Version des 5er.
Nicht spektakulär anders, aber deutlich. verfeinert:
- bessere Passform
- reibungslosere Verarbeitung
- mehr Kontrolle
- weniger träges Gefühl
Merrell hat sich vor allem mit den praktischen Ärgernissen des Agility Peak 5 befasst, ohne dabei die starke Ultra-DNA des Schuhs zu verlieren.
Das macht den Agility Peak 6 zu einem besseren Allround-Trailrunner als seinen Vorgänger, insbesondere für Läufer, die viele Stunden in abwechslungsreichem Gelände verbringen.
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